ES 97: HLNUG - Geologische Grundlagen


Umfeld

Die Dienststelle des Dezernats G1 des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie befindet sich in der Landeshauptstadt Wiesbaden, im Stadtteil Biebrich. Das Hauptgebäude ist die Rheinkaserne, in direkter Nähe liegen das Technikum und ein Gebäude des Chemieparks InfraServ, in dem der Großteil des Dezernats untergebracht ist. Die Gebäude liegen nahe des Rheinufers und dessen Uferpromenade und sind über öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen.

Einsatzstelle

Für uns steht der geologische Untergrund Hessens im Fokus. Die Gesteine dienen als Baustoff, speichern das Grundwasser, geben Erdwärme ab und führen für uns Menschen nutzbare Rohstoffe wie Erz, Salz, Erdöl und Erdgas. Böden, die Grundlage für unsere Landwirtschaft, entwickeln sich aus den Gesteinseinheiten des Untergrundes. Darüber hinaus erfüllen Gesteine eine Schutzfunktion, z. B. verhindern sie den Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser. Eine genaue Kenntnis des geologischen Untergrundes ist somit für viele Fragestellungen im Rahmen des präventiven Umweltschutzes und der Daseinsvorsorge von großer Bedeutung. Wir, das Dezernat G1, sind Teil der Abteilung Geologie und Boden und dafür zuständig, Daten über den geologischen Aufbau des Untergrunds von Hessen zu erfassen, zu bearbeiten, strukturiert in Datenbanken einzupflegen und möglichst aktuell zur Verfügung zu stellen. Dazu werden, neben Kartierungsarbeiten im Gelände, geologische Informationen aus Bohrungen gewonnen, das Bohrmaterial entsprechend aufbereitet und untersucht. Ziel ist es, geologische Karten zu erstellen, die zur Bearbeitung von verschiedenen umweltrelevanten Fragestellungen genutzt werden können.

Aufgabenbereich des Teilnehmers/der Teilnehmerin

Die Tätigkeiten für FÖJler im Dezernat G1 sind vielseitig. Sie umfassen sowohl Labor- und Computerarbeiten im Innendienst als auch Geländearbeiten im Außendienst.

Fachaufgaben im Dezernat G1:

Neben den Fachaufgaben im Dezernat, ermöglichen wir auch Einblicke in die Aufgaben anderer Fachgebiete, wie z. B. der Geophysik des Hessischen Erdbebendienstes, der Ingenieurgeologie und der Bodenkunde. Doch auch abteilungsübergreifend können die Teilnehmer/innen in die Abteilungen W (Wasser) sowie I (Immissions-, Strahlenschutz und Klimawandel) hineinschnuppern.

Unterkunft und Verpflegung/Arbeitskleidung

Für Unterkunft und Verpflegung wird ein finanzieller Ausgleich gezahlt. Dies gilt auch bei mehrtägigen Dienstreisen. Arbeitskleidung wird von der Einsatzstelle zu Verfügung gestellt.

Besonderheiten

Voraussetzungen sind neben der Begeisterung für die Geologie, körperliche Belastbarkeit/Fitness, selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten sowie Teamfähigkeit. In der Geologie hat die Arbeit an Schreibtisch und PC deutlich zugenommen. Dazu gehört auch Telefonarbeit, welche kein Ausschlusskriterium darstellen sollte. Des Weiteren sollte der/die Freiwillige einen Führerschein Klasse B besitzen. Für Außeneinsätze stehen Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC wird von der Einsatzstelle organisiert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit an hausinternen Fortbildungen und Kolloquien teilzunehmen.

Die Stelle ist ausschließlich für volljährige Bewerber/-innen geeignet.