Erfahrungen


Etwa 900 junge Leute haben inzwischen beim Träger Naturschutz-Zentrum Hessen ein FÖJ absolviert und die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe Nord des Jahrgangs 2012/2013 berichten über ihre Erfahrungen in einem Film, den sie unter professioneller Mithilfe von Mike Huntemann für die Info- und Kontaktbörse 2013 erstellt haben. Er kann auf Youtube angeschaut werden.

FÖJ-Film

Hier noch eine kleine Auswahl weiterer Stimmen:

Nach dem Abi bin ich eher zufällig auf das FÖJ aufmerksam geworden. In dem Jahr habe ich viele Menschen kennen gelernt und gute Einblicke in die Arbeitswelt gewonnen. Gerade die mediengestalterischen Tätigkeiten haben mir viel Spaß gemacht und mich weitergebracht. Stephan (19)

Ich bereue nix! Während des FÖJ habe ich zum Beispiel viel Neues über Lebensräume von Pflanzen und Tieren gelernt, und zwar nicht nur theoretisch wie in der Schule, sondern direkt in der Natur. Julian (20)

Auch wenn nicht immer alles super gelaufen ist, es auch mal Missverständnisse und Grund zum Ärgern gab, kann ich trotzdem sagen, dass es eines der bislang schönsten Jahre war und ich nirgends soviel gelernt habe wie hier.
Laura (19)

Manchmal war es viel Stress und eine große Verantwortung. Aber mit jeder gemeisterten schwierigen Situation hatte ich das Gefühl, ein kleines Stück reifer und erwachsener zu werden.
Anja (21)

In Bezug auf meine Persönlichkeit hat das FÖJ auf jeden Fall positive Spuren hinterlassen. Allein zu wohnen z. B. war mein Traum schon seit ich 18 geworden bin und ich war natürlich unheimlich froh, dass er endlich in Erfüllung ging. Letztendlich hat mir das FÖJ die nötige Zeit gegeben, meine Zukunftspläne zu präzisieren. Mein Ausbildungswunsch als Chemielaborantin hat sich zum Studium weiter entwickelt. Da ich mit dem FÖJ den praktischen Teil der Fachhochschulreife ableistete, habe ich jetzt die Möglichkeit, ein Chemie-Bachelor-Studium an der TU Darmstadt aufzunehmen. Julia (22)

Das FÖJ ist ein guter Einstieg ins Berufsleben, man lernt sich das Geld einzuteilen, und bekommt einen Vorgeschmack auf den Arbeitsalltag.
Kerstin (20)

Der Umgang mit Bürgern, Kollegen und Vorgesetzten war schon etwas anderes als mit Mitschülern und Lehrern. Jan (20)

Ich habe einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten, mich in ein Team integrieren und an reguläre Arbeitszeiten gewöhnen müssen. Eigentlich hätte ich nach all diesen Erfahrungen Lust, gleich weiter zu arbeiten. Verena (20)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Das FÖJ hat mich nicht nur viele neue Erfahrungen machen lassen, sondern beeinflusste mich auch bei der Entscheidung zu meinem Studium. Ich habe neue Freunde gewonnen und etwas Sinnvolles getan. Zwar scheint abschließend meine Stelle nicht die typischen Klischees eines FÖJ zu erfüllen, jedoch ist sie dennoch ein gutes Beispiel, dass das FÖJ wesentlich vielfältiger sein kann, als es gemeinhin erscheint. Gerade die Verschmelzung von sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten ist – zumindest meiner Meinung nach – in der Zeit, in der wir leben, wichtiger denn je. Max (21)

Ich wollte herausfinden, ob ein pädagogischer Beruf das richtige für mich ist. Jetzt ist mir klar geworden, dass ich in meinem Berufsalltag nicht mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will.
Moira (20)

Viele tolle Menschen sind mir begegnet, meine Seminargruppe und die Seminare waren super. Dieses Jahr wird mir in ganz besonderer Erinnerung bleiben.
Martina (20)

Solche Erfahrungen wie Waldsofa bauen, Kanu fahren oder im Wald unter freiem Himmel schlafen hätte ich ohne FÖJ wahrscheinlich niemals gemacht. Und ich fand es ganz toll, dass wir einige schöne Ecken in Hessen kennen gelernt haben. Julia (22)

... und jetzt noch ein FÖJ-Spezial: Das Waschen einer Sau
Bevor eine Sau in den Abferkelstall eingestallt wird, wird sie gründlich gewaschen. Das kann echt lustig sein ...
Mit Spülmittel oder "Parasiten-frei" wird sie eingeschäumt, mit Bürsten an jedem Körperteil kräftig abgeschrubbt, vom Dreck befreit und anschließend mit klarem Wasser abgespritzt. Das Resultat ist bemerkenswert: Eine saubere rosa Sau! Nun lässt jedoch nicht jede Sau das Waschen problemlos über sich ergehen. Einige sträuben sich davor, mit der Bürste an Ohren und Kopf gewaschen zu werden, und andere bleiben nie ruhig stehen und kippen den Eimer mit dem Spüliewasser um. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn eine Sau das Bedürfnis hat, sich auf dem nassen Boden zu wellern. Sie liegt schneller auf der Erde, als man schauen kann, und dann darf man mit dem Schrubben wieder von Neuem beginnen.
Also: Hart eingreifen, wenn sich eine Sau fallen lassen will!

Sabrina (20)